16. Oktober 2015

11.10.15 Burglengenfeld - Demonstration für die Abschaffung von Tieren im Zirkus

TierrechteAktiv e.V. Regensburgs Foto.

Demonstration gegen die Tierhaltung und -nutzung im Zirkus Alberti alias Zirkus Louis Knie am 11.10.15 in Burglengenfeld

Nach der Ankunft der Aktivist(inn)en der Vereine TierrechteAktiv e.V. Regensburg und Animal Revolution e.V. versammelten sich div. Zirkusmitarbeiter(inn)en, fingen sofort an zu pöbeln und versperrten mit ihren Autos die Zufahrt zu dem genehmigten Demoplatz. Daraufhin riefen wir die Polizei. Während des Telefonats ging eine ältere Zirkusmitarbeiterin mit ihren Fäusten auf zwei Aktivistinnen los. Sie trat, kratzte und biss. Die Polizei kam und wies den Aktivisten einen neuen Demoplatz zu. 

Insgesamt fanden sich zwischen 40 und 60 Demonstrant(inn)en mit teils selbst gebastelten Demo-Schildern ein. Über Megafon wurden diverse Texte über die Tierhaltung in Zirkussen vorgelesen. Mit Sprüchen wie "Kein Applaus für Tierquälerei!" wurde lautstark versucht, die Zirkusbesucher/innen auf das Leid der Zirkustiere aufmerksam zu machen.
Durch sehr lautes Aufdrehen der Musik seitens des Zirkusses wurde versucht, die Demo zu stören. Hierbei wurde eine Lautstärke von 80–90 DB erreicht. Zudem fing der Zirkusdirektor an, über Lautsprecher Besucher anzulocken. Bei den Durchsagen wurden die Demonstrant(inn)en als Affen und Hartz-IV-Empfänger beschimpft. Des Weiteren wurde erklärt, die Tierschutzvereine würden Spendengelder veruntreuen. Auch wurde die eigene Tierhaltung gerühmt und behauptet, sie wären die wahren Tierschützer.
In Sichtweite der Aktivist(inn)en war ein Pony die gesamte Zeit extrem eng angebunden. Der Bär Ben bekam sein Essen in einer Plastiktüte serviert.

Wegen der Körperverletzungen, den Beleidigungen und – nach Auffassung des Vereins TierrechteAktiv e.V. Regensburg – Verstößen gegen das Tierschutzgesetz wurde bei den zuständigen Behörden Anzeige erstattet.
Mitorganisator der Demo war Animal Revolution e.V.
Der Verein TierrechteAktiv e. V. Regensburg bedankt sich ganz herzlich bei allen Demoteilnehmer(inne)n für die Unterstützung, insbesondere bei den Mit-Aktivist(inn)en vom Gnadenhof MuTig in Burglengenfeld.

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