16. Oktober 2015

01.11.15 Weltvegan Tag





Der jährlich am 1. November stattfindende Weltvegantag wird genutzt, um auf die Vorteile und Motivation einer veganen Lebensweise aufmerksam zu machen. Er fand erstmals 1994 anlässlich des fünfzigsten Jahrestags der Gründung der britischen Vegan Society statt


Mit wunderbaren Menschen, viel selbst Gemachtem (tolle Kuchen, wohlschmeckende Muffins, leckere Aufstriche ...), interessantem Infomaterial und bei herrlichem Herbstwetter haben wir heute zusammen mit der VEBU Regionalgruppe Regensburg den Weltvegantag am Haidplatz in Regensburg gefeiert. Ein herzliches Dankeschön geht an alle, die geholfen und uns unterstützt haben und an diejenigen, die vegane Köstlichkeiten (selbst gemacht und) gespendet haben.

Wir hoffen sehr, dass wir möglichst viele Besucher/innen inspirieren / zum Nachdenken bringen konnten.

:)

Fotos :-)

11.10.15 Burglengenfeld - Demonstration für die Abschaffung von Tieren im Zirkus

TierrechteAktiv e.V. Regensburgs Foto.

Demonstration gegen die Tierhaltung und -nutzung im Zirkus Alberti alias Zirkus Louis Knie am 11.10.15 in Burglengenfeld

Nach der Ankunft der Aktivist(inn)en der Vereine TierrechteAktiv e.V. Regensburg und Animal Revolution e.V. versammelten sich div. Zirkusmitarbeiter(inn)en, fingen sofort an zu pöbeln und versperrten mit ihren Autos die Zufahrt zu dem genehmigten Demoplatz. Daraufhin riefen wir die Polizei. Während des Telefonats ging eine ältere Zirkusmitarbeiterin mit ihren Fäusten auf zwei Aktivistinnen los. Sie trat, kratzte und biss. Die Polizei kam und wies den Aktivisten einen neuen Demoplatz zu. 

Insgesamt fanden sich zwischen 40 und 60 Demonstrant(inn)en mit teils selbst gebastelten Demo-Schildern ein. Über Megafon wurden diverse Texte über die Tierhaltung in Zirkussen vorgelesen. Mit Sprüchen wie "Kein Applaus für Tierquälerei!" wurde lautstark versucht, die Zirkusbesucher/innen auf das Leid der Zirkustiere aufmerksam zu machen.
Durch sehr lautes Aufdrehen der Musik seitens des Zirkusses wurde versucht, die Demo zu stören. Hierbei wurde eine Lautstärke von 80–90 DB erreicht. Zudem fing der Zirkusdirektor an, über Lautsprecher Besucher anzulocken. Bei den Durchsagen wurden die Demonstrant(inn)en als Affen und Hartz-IV-Empfänger beschimpft. Des Weiteren wurde erklärt, die Tierschutzvereine würden Spendengelder veruntreuen. Auch wurde die eigene Tierhaltung gerühmt und behauptet, sie wären die wahren Tierschützer.
In Sichtweite der Aktivist(inn)en war ein Pony die gesamte Zeit extrem eng angebunden. Der Bär Ben bekam sein Essen in einer Plastiktüte serviert.

Wegen der Körperverletzungen, den Beleidigungen und – nach Auffassung des Vereins TierrechteAktiv e.V. Regensburg – Verstößen gegen das Tierschutzgesetz wurde bei den zuständigen Behörden Anzeige erstattet.
Mitorganisator der Demo war Animal Revolution e.V.
Der Verein TierrechteAktiv e. V. Regensburg bedankt sich ganz herzlich bei allen Demoteilnehmer(inne)n für die Unterstützung, insbesondere bei den Mit-Aktivist(inn)en vom Gnadenhof MuTig in Burglengenfeld.

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6. Oktober 2015

04.10.2015 Störung auf der internationalen Jagdmesse/ Landshut



BAMBI lebt!

JAGDSTÖRUNG AUF DER NIEDERBAYERNSCHAU IN LANDSHUT

„Ich mag Jäger nicht, weil sie unschuldigen Tieren großes Leid zufügen“, stand auf einem der Plakate, mit dem Tierrechtler am vergangenen Sonntagnachmittag der BJV-Hundevorführung auf der großen internationalen Messe „Jagd, Fisch & Natur“ in Landshut ihre Aufwartung machten.
Dass es sich dabei um mehr als nur eine willkürliche Aktion anlässlich des Welttierschutztages handelt wird klar, wenn man einen Blick in den offiziellen Messekatalog wirft: Benedikt Götzfried beschreibt seinen Antrieb für seine „Passion“ des Fischens wie folgt: „Bei dieser Art des Spinnfischens ist das Adrenalin und die Spannung besonders hoch, da einem beim Biss schon mal das Herz in die Hose rutscht.“ Die Tierrechtsaktivisten mögen weder Angler noch Jäger, weil sie u. a. Freude am Töten und Beutemachen haben.  Das Angebot von diversen Fallen auf der Jagdmesse, z. B. der grausamen „Tellereisen“, lässt keinen Zweifel daran aufkommen, dass die Fallenjagd auch heute noch üblich ist, obwohl der Einsatz der Fallen verboten ist, nicht jedoch ihr Erwerb. Sowohl Totschlag- als auch Lebendfallen sorgen für extremes Tierleid, garantiert doch die Totschlagfalle nicht den sofortigen Tod des Tieres; vielmehr ist es keine Ausnahme, dass Tiere stunden- und tagelang leiden oder mit zerschlagenen bzw. abgetrennten Gliedmaßen entkommen. Auch in den beengten Lebendfallen geraten die Tiere in Todesangst und verletzten sich häufig oder sterben in ihrer Panik an Herzversagen. Dass diese Fallen z. B. auch für Hauskatzen zur tödlichen Gefahr werden können, obwohl sich diese Jagdform auf Tiere wie Fuchs, Marder oder Waschbär konzentriert, liegt auf der Hand.
Jährlich werden ca. 400.000 Katzen und 65.000 Hunde von Jägern erschossen. 


Auch für die Umwelt und die menschliche Gesundheit ist die Jagd bei Weitem nicht so harmlos oder gar notwendig, wie es die Jägerschaft glauben machen will. Jedes Jahr wird in Deutschland von Jägern tonnenweise hochgiftiges Blei verschossen. Große Mengen Blei landen auf Feldern, in Wäldern und Gewässern und vergiften die Umwelt. Gezüchtete Tiere, wie z. B. Fasane, die von den Jägern ausgesetzt werden, um nach wenigen Wochen geschossen zu werden, führen das Argument, die Jagd sei notwendig um das ökologische Gleichgewicht zu erhalten, ebenso ad absurdum, wie die Tatsache, dass im Wald Futter mitunter mit Medikamenten versetzt verteilt wird, um die Trophäen von morgen heranzuzüchten. Hier geschieht durch die Jäger nichts anderes als ein willkürlicher Eingriff in das Leben von Wildtieren sowie in den Naturhaushalt.

Ehrliche Aufklärung muss mit dem Jägerlatein endlich aufräumen!

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