14. Juni 2014

29.6.14 Demonstration Zirkus Voyage Regensburg

Bei teils starkem Regen, demonstrierten heute ca. 40 Menschen für einen Zirkus ohne Tiere, aktuell Zirkus Voyage mit Wildtieren.
Es konnten viele Flyer verteilt werden und sage und schreibe 12 Familien wollten diesen Zirkus mit Tieren nicht mehr unterstützen und gingen wieder nachhause.
Eine Familie fuhr nach Gut Aiderbichl


 







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Die kurzen Auftritte in der Manege, von Musik und Applaus um rauscht, vermitteln dem Publikum, besonders den Kindern, die Illusion, dass es diesen Tieren gut geht. In Wahrheit sind »Zirkustiere« zu einem erbärmlichen Leben verurteilt. Viele Menschen haben längst erkannt, dass Tiernummern im Zirkus nicht mehr dem heutigen Verständnis von Tieren entsprechen. In Österreich ist die Haltung von Wildtieren im Zirkus seit Januar 2005 per Gesetz verboten.

In manchen anderen Ländern gelten schon seit vielen Jahren ähnliche Verbote, u. a. in den skandinavischen und in Brasilien, Puerto Rico und Israel. Viele Städte und Gemeinden (z. B. in Kanada, Italien, USA, Belgien) verweigern solchen Unternehmen den Auftritt auf öffentlichem Grund. Verhaltensforscher und Zoologen bemühen sich aus Fachkenntnis zunehmend darum, die üble Tradition der Zurschaustellung »wilder« Tiere zu Unterhaltungszwecken abzuschaffen.

Veterinärbehörden schauen - wenn überhaupt - nur oberflächlich nach, ob allzu krasse Abweichungen vom »Üblichen« vorliegen, etwa ansteckende Krankheiten oder auffälliger Schmutz. Sie verfügen in der Regel auch nicht über Experten für Wildtiere. Gewöhnlich sind sie froh, wenn der Zirkus nach einigen Tagen aus ihrem Zuständigkeitsbereich mit unbekanntem Ziel verschwindet.


Weitere Informationen:
„Auch Elefanten müssen mal sterben.“ Das war die Antwort eines Zirkusbetreibers auf meine Frage nach dem Verbleib einer seiner Dickhäuter. Ja sicher, Herr Zirkus-Direktor, auch Elefanten müssen sterben, aber nicht so früh und nicht nach einem unwürdigen, qualvollen Leben als Kettenhäftling und Zirkus-Clown!
http://www.animal-public.de/blog/im-jahr-der-toten-zirkus-elefanten/



Acht Jahre setzte sich der Verein „Elefanten-Schutz Europa“ für die kranke „Mausi“ ein. Die 31-Jährige litt stark unter Arthrose (KURIER berichtete). Diplom-Biologe Tobias Dornbusch: „Erst Mitte Januar 2012 änderte der Circus Voyage seine Meinung. Wahrscheinlich, weil das Tier inzwischen sehr geschwächt war. Bei der Ankunft am Zoopark Pairi Daiza lag die Elefantenkuh im Transportwagen. Sie konnte nicht mehr aufgerichtet werden, starb.“
http://www.berliner-kurier.de/kiez-stadt/zirkus-tier-starb-qualvoll-elefanten-dame--mausi--ist-tot-,7169128,11478386.html