11. März 2014

11.03.14 Mahnwache „Blutiger Laufsteg“





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Am Dienstag, den 11. März von 16:30-18 Uhr veranstaltete TierrechteAktiv Regensburg e.V. eine Antipelzperformance: "Blutiger Laufsteg". Aktivisten symbolisierten in einer Performance die Wahrheit hinter einer Modeerscheinung und informierten über die Qualen der Tiere in der „Pelz“produktion.
Die Produktion von Pelz ist unendlich grausam. Doch: Am Ende entscheidet der Verbraucher. Die Pelzbranche boomt und hat ihren Hauptabsatz in Deutschland und den USA. Pelzkrägen und Pelz-Assessoires sind seit vielen Jahren Mode. Viele Konsumenten sind sich nicht einmal bewusst, dass sie Echtpelz kaufen und tragen.
Bis zu 85 Prozent aller Felle für die Pelzindustrie stammen von Tieren, die in Gefangenschaft und bisweilen zu Tausenden auf Pelzfarmen gehalten werden.

Obgleich China der weltweit größte Pelzexporteur ist und mehr als die Hälfte der für den europäischen Markt importierten Pelzbekleidung liefert, unterliegen die Pelzfarmen in diesem Land keinerlei Tierschutzbestimmungen oder Kontrollen.
Es spielt keine Rolle, ob Tiere zur Pelzgewinnung in Europa, Asien oder Nordamerika gezüchtet und getötet werden – sie leiden überall unter den gleichen furchtbaren Lebensbedingungen und brutalen Schlachtmethoden. Wie in anderen Massentierbetrieben, in denen die Tiere unter extrem beengten Verhältnissen gehalten werden, orientieren sich die Methoden auf Pelzfarmen ausschließlich an maximalem Profit, was immer zu Lasten des Wohlergehens der Tiere geht. Zu den Tieren, die am häufigsten auf Pelzfarmen gehalten werden, gehören Nerze, gefolgt von Füchsen. Doch auch Chinchillas, Luchse, Kaninchen, Hunde, Katzen und sogar Hamster werden für den Pelzhandel gezüchtet.

Um möglichst billig zu produzieren, werden die Tiere zu Abertausenden in winzige, karge und verdreckte Drahtgitterboxen gepfercht, in denen sie sich kaum bewegen können. Sie sind gezwungen, ihr ganzes trauriges Leben in ihren eigenen Exkrementen auf den gleichen Beton-, Draht- oder Gitterböden zu verbringen und haben keinerlei Möglichkeit, ihren natürlichen, instinktiven Verhaltensweisen nachzugehen. Das Leben in dieser beengten Gefangenschaft ist insbesondere für Nerze ausgesprochen qualvoll, denn Nerze sind Einzelgänger, die in der Wildnis Feuchtbiotope von bis zu 10 km² bewohnen.
Quelle: http://www.peta.de/tierqual-und-kleidung