31. Dezember 2012

15. Dezember 2012

15.12.12 Anti-Pelz-Demonstration in Landshut

Gut 20 Tierschützer verschiedener Altersklassen von den Organisationen Tierrechte Aktiv Regensburg, Animals`United und der Tierschutzjugend Erding fanden sich am Nachmittag des 3. Adventssamstag bei Regen und milden Temperaturen in der Landshuter Altstadt ein, um die breite Öffentlichkeit mit einem Infostand auf die wahren Zustände in der Pelzindustrie aufmerksam zu machen.

Mit Flyern, Plakaten, Bildern und Live-Dokumentationen wurden die grausamen und tierquälerischen Bedingungen, unter denen die „Pelz“Tiere ihr kurzes Dasein auf Pelzfarmen fristen um schließlich ebenso erbarmungslos für ihren Pelz abgeschlachtet zu werden, eindrucksvoll und sachlich fundiert, dargestellt.

In ihrer Auftaktrede fasste Sabine Wolff die wesentlichen Argumente gegen Echtpelz sehr anschaulich zusammen:
Etwa 90 Millionen Tiere, vor allem Nerze, Füchse, Chinchillas, Waschbären Eichhörnchen, Marderhunde u. a. werden weltweit Jahr für Jahr Opfer der Pelzindustrie.
Die meisten dieser Tiere sind Wildtiere, die in freier Natur weiträumige Gebiete bewohnen, jedoch auf den Pelzfarmen in engen, verdreckten Boxen mit Drahtboden gehalten werden. Durch diese schrecklichen Haltungsbedingungen leiden die Tiere nicht nur an Verhaltensstörungen, sondern verstümmeln sich und ihre Artgenossen teilweise selbst, sodass bereits vor der „Saison“ ca. 20 -30 % der Tiere sterben.
Um eine „fellschonende“ Pelzgewinnung sicher zu stellen, werden die Tiere zuletzt meist vergast, erdrosselt, vergiftet, per Analstromschlag oder Genickbruch betäubungslos getötet.
Dass auch die Tiere, die aus freier Natur mit Fallen gefangen werden, letztlich ein ähnlich grausames Schicksal erleiden, ist ebenso traurige Wahrheit.
Gefangene Tiere sterben oftmals einen sehr langsamen Tod durch Hunger, Durst, Erschöpfung und den Verletzungen, die sie durch die Fallen erlitten haben. Der Überlebensinstinkt der Tiere ist so stark, daß sie versuchen sich mit allen Mitteln zu befreien, sogar, indem sie versuchen, sich ihre eigenen Gliedmassen abzubeißen, die in der Falle eingeklemmt sind. Vor allem Muttertiere tun dies, um zu ihren Kindern zurück zu kommen. Recht häufig sind diese Versuche jedoch erfolglos, sodass deren Kinder letztlich qualvoll verhungern.
Bis zu 75% der in Fallen gefangenen Tiere (darunter auch vom Aussterben bedrohte Tierarten) sind „Fehlfänge“ – weil nicht für die Pelzindustrie verwertbar, werden einfach wie Abfall entsorgt.
Neben den lebensverachtenden Methoden für diese „Pelz“Tiere stellt die Pelzgewinnung auf den Pelzfarmen auch eine eklatante Umweltbelastung dar. Böden, Gewässer und Luft werden durch die Emissionen aus dieser Massentierhaltung stark geschädigt.
Zur Pelzproduktion sind riesige Mengen an Nahrung und Wasser erforderlich, wobei dem gegenüber eine Milliarde Menschen auf der Welt hungern. Mais, Soja, Kartoffeln und Erbsen werden von der Pelzindustrie als Futtermittel verwendet und enorme Wassermengen verbraucht, obwohl 783 Millionen Menschen ohne sauberes Trinkwasser leben.
Dies stellt letztlich eine unverantwortbare Verschwendung für Luxus dar.
Laut „Vier Pfoten“ vom 5.12.2011 enthalten die Pelzanteile oftmals hohe Konzentrationen mit gefährlichen Chemikalien, die Krebs, Allergien, Nervenschäden etc. beim Verbraucher oder den Beschäftigten im Handel auslösen können.

Viele Passanten sprachen den Aktiven Dank und Anerkennung für ihre unermüdliche und informative ehrenamtliche Arbeit aus. Neben dem nicht hinnehmbaren Tierleid weitere Motivation für die Tierschützer, kontinuierlich mit harten aber ehrlichen Fakten für die Abschaffung des Pelzhandels durch Aufklärung der Öffentlichkeit zu kämpfen, denn letztlich kann nur ein klares Nein der Konsumenten zu Echtpelz ein Ende der absolut überflüssigen Tierausbeutung für Mode bewirken.










9. Dezember 2012

08./09.12.12 Hannover Demonstration vor Europas größter Jagdmesse

Quelle: animal peace

Von modernen Waffen bis Fallenjagd, von buchbaren Abschüssen im Bereich der Trophäenjagd bis Pelzmode, von Hundezucht bis Trachten wird dort alles vertreten sein was mit der millionenfachen Tötung von Wild- oder Zuchttieren sein Geld verdient. Die Jagd ist ein gutes Geschäft, nach wie vor.
Selbstverständlich dürfen auf einer derartigen Veranstaltung die Jagdgegner nicht fehlen. Tierrechtler, viele angeschlossene Vereine/ Tierschutzgruppen und Kooperationspartner werden mittels einer Demonstration vor den Toren der Messe auf das „Verbrechen Jagd“ aufmerksam machen. Ziel ist es, den Besuchern, Bürgern und auch der Politik erneut aufzuzeigen, dass es sich bei der Jagd weder um ein schützenswertes Brauchtum noch um eine unter dem Gesichtspunkt des Naturschutzes notwendige Hege handelt. „Die Jagd ist das letzte Reservat straflosen Lustmordes“ – sie ist weder ökologisch wertvoll, noch ethisch vertretbar, weder zeitgemäß noch gerecht – und genau das lässt sich beweisen. Der mittlerweile gefährlich hohe Image-Schaden, den Jagdlobbyisten händeringend weiter zu verhindern versuchen, kommt nicht von ungefähr.

Reinhold Kassen, Leiter der animal-peace Medienkoordination dazu: „Jäger schießen auf wehrlose Tiere. Sie schießen damit aber auch auf Moral & Ethik, auf Ökologie und auf das Tierschutzgesetz. Die Jagd ist ein ethisches und ökologisches Verbrechen…eine brutale Blutspur in unseren Wäldern! Egal, wie man sie aus der Tradition heraus gerne betrachtet sehen möchte. Etwa 10 Millionen ermordete Tiere im Jahr, das sind 28.000 am Tag. Die Jagd ist Nichts anderes als ein blutiges Schlachtfeld. Und am Ende hängen die Überreste der Opfer als Trophäen an den Wänden. Wie heruntergekommen kann fehlende Moral noch aussehen? Ein schutzloses Leben in ein blutendes, gehetztes Bündel Leid zu verwandeln ist doch ein Verbrechen! Was sollte sonst ein Verbrechen sein? Wissen Sie, Gegner der Jagd wird man nicht aus Langeweile, sondern weil man die dunkle Wahrheit über sie kennt.“

„Die Jagd ist nicht die eines denkenden Wesens würdige Beschäftigung. Es steht zu befürchten, dass die Menschen, die sie ausüben, ebenso unmenschlich gegen Menschen werden, wie sie es gegen Tiere sind, oder dass die grausame Sitte, mit Gleichgültigkeit Schmerzen zu verursachen, ihr Mitgefühl für das Unglück ihrer Nebenmenschen abstumpft.“
(Friedrich der Große)

 Weitere Infos unter animal peace

Facebook Veranstaltung 

22. November 2012

Regensburg- 17.11.2012 Mahnwache gegen Tierversuche

Tiere empfinden Freude und Angst, erleiden Schmerzen und Qualen genau wie wir.
Fast 3 Millionen Mäuse, Ratten, Affen, Hunde, Katzen, Kaninchen, Meerschweinchen und andere Tiere werden jedes Jahr in deutschen Laboratorien gequält und getötet.
Tiere und Menschen unterscheiden sich im Körperbau, Organfunktionen u
nd Stoffwechsel wesentlich von einander (aber nicht in der Fähigkeit zu leiden).
Beispielsweise führt Aspirin bei Hunden, Katzen, Affen, Ratten u. Mäusen zu Embryoschäden, beim Menschen nicht.
Wir wissen aus Erfahrung, dass das Schlafmittel Thalidomid (Contergan) im Routinetierversuch VÖLLIG unauffällig war, nach der Zulassung etliche Missbildungen bei Embryonen auslöste.
Doch seit mehr als 150 Jahren gilt der Tierversuch als "Goldstandart" in der Wissenschaft. Niemals wurden Tierversuche auf ihren Sinn hin überprüft. In die Tierversuchsforschung fließen enorme Summen in Form von Forschungsgeldern, Drittmittel oder Stipendien. Sie befriedigen die wissenschaftliche Neugier, den Drang die Natur u. deren Phänomene zu ergründen, ohne Rücksicht auf ethische Grenzen. Pharmaindustrien nutzen diese als Alibifunktion um sich vor Regressansprüchen zu schützen.
Zellen und Zellkulturen, Mikrochips, Computersysteme, ethisch vertretbare Versuche an freiwilligen Testpersonen: Es gibt nachweislich Tierversuchsalternativen, die ethisch sind und noch dazu wesentlich genauere Aussagen über die Wirkungsweise beim Menschen zulassen. Doch all diese für gut befundenen Techniken werden unzureichend gefördert und von der Lobby gebremst. Befürworter dieser neuen Methoden sind Leute, die es wissen müssen, die Ärzte gegen Tierversuche.
»Medizinischer Fortschritt ist wichtig - Tierversuche sind der falsche Weg!« - Unter diesem Motto setzen sich die Ärzte gegen Tierversuche e. V. für eine tierversuchsfreie Medizin ein, bei der Ursachenforschung und Vorbeugung von Krankheiten sowie der Einsatz von modernen Forschungsmethoden z.B. mit menschlichen Zellkulturen im Vordergrund stehen. Die Vereinigung von mehreren Hundert Ärzten, Tierärzten sowie im medizinischen Bereich tätigen Naturwissenschaftlern und Psychologen, besteht seit 1979. Ziel ist die Abschaffung aller Tierversuche und damit eine ethisch vertretbare, am Menschen orientierte Medizin - eine Wissenschaft, die durch moderne, tierversuchsfreie Testmethoden zu wirklich relevanten Ergebnissen gelangt. Quelle: http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/
Tierversuche finden auch zahlreich in Regensburg, an dem Regensburger Universitätsklinikum statt.
Tierrechte Aktiv Regensburg e.V. veranstaltete eine Mahnwache auf dem Neupfarrnplatz in Regensburg. Gezeigt wurden Aktivisten, an denen Tierversuche durchgeführt werden.
Bei der Aktion wurden die Menschen ausführlich zum Thema Tierversuche aufgeklärt. Viel Informationsmaterial und spezielle Broschüren wurden ausgegeben.

Im Verein TierrechteAktiv e.V. Regensburg engagieren sich Menschen gegen das
alltägliche Leiden der Tiere. Mit Protestaktionen und Informationsveranstaltungen treten die Aktivisten und Aktivisten für ein Umdenken in der Bevölkerung ein.
Das Ziel ist es, über Veganismus aufzuklären, soweit wie praktisch durchführbar, alle Formen der Ausbeutung und Grausamkeiten an leidensfähigen Tieren insbesondere für Essen, aber auch für Kleidung oder andere Zwecke zu vermeiden.
Es gibt zahlreiche Gründe, die für eine vegane Ernährung sprechen. Dazu zählen vor allem ethische Gründe (Menschenrechte und Tierrechte), gesundheitliche Vorteile und der Wunsch nach einer ökologisch  nachhaltigen Lebensweise.







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23. Oktober 2012

20.10.12 Demonstration Zirkus Krone in Regensburg

Der Zirkus führt zahlreiche Tiere mit sich, darunter Elefanten, Löwen, Kamele, Seelöwen und Nashörner.
Die Tiere haben in einem Zirkus keine Möglichkeit ihr vielfältiges arttypisches Verhalten auszuüben. Besonders Wildtiere können im Zirkus einfach nicht artgerecht gehalten werden. Für die Tiere bedeutet die Gefangenschaft in den engen Zirkuskäfigen purer Stress. Die Tiere entwickeln Verhaltensstörungen, was man eindeutig am Hin- und Herwerfen des Kopfes (Weben) und anderen stereotypen Verhaltensweisen erkennt. Darum fordert der gemeinnützige Verein TierrechteAktiv e.V. Regensburg gemeinsam mit vielen weiteren seriösen Tierrechtsorganisationen, schon seit Jahren von der Bundesregierung zumindest ein Wildtierverbot im Zirkus. Dieser Antrag wurde erneut November 2011 vom Bundesrat der Bundesregierung vorgelegt. Doch bis jetzt wurde noch nicht ausreichend darauf reagiert.
Aus gegebenem Anlass veranstaltete TierrechteAktiv e.V. Regensburg eine Demo auf dem Dultplatz am Europakanal.
Bei der Aktion wurden die Menschen ausführlich über die Themen "Zirkus ohne Tiere" und „Wildtiere im Zirkus“ aufgeklärt. Viel Informationsmaterial und spezielle Broschüren für Kinder wurden ausgegeben.

Artikel Wochenblatt Regensburg 

Artikel Mittelbayerische Zeitung















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7. Oktober 2012

07.10.12 "Was wäre, wenn alle Menschen tierfreundlich leben würden?"


Quelle: pro-ahimsa

"Wir Konsumenten entscheiden, was auf der Welt passiert, denn es ist unser Geld
mit dem wir die Welt verändern und zwar mit jedem Einkauf."

24. September 2012

Regensburg- 23.09.12 Mahnwache Jäger- und Fischerfest

Das Bild des Jägers ändert sich rasch, wenn man die Lügen der Jägerschaft, mit dem sie ihr blutiges und grausames Hobby rechtfertigen wollen, kennt. Hier sehr interessante Informationen -- > Initiative zur Abschaffung der Jagd











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26. August 2012

25.08.12 Aktion gegen "Stopfleber" in Regensburg

Am 25.08.12 machten wir von 12 bis 17 Uhr auf dem Regensburger Neupfarrplatz auf die grausame Stopfleber-Produktion aufmerksam.

Enten und Gänse werden ihrer Leber wegen ausgebeutet, die sich durch die Qualen der Zwangesernährung zur überfetteten, krankhaften Stopfleber (Steatosis hepatis) entwickelt. In Freiheit würden diese Tiere ein Alter von zehn bis fünfzehn Jahren erreichen. In dieser Industrie werden sie im Alter von vier Monaten umgebracht.

Die unfassbare Realität der Enten und Gänse, die für die Stopfleberproduktion in Frankreich eingesperrt und zwangsernährt werden. Im Internet gibt es verdeckte Videoaufnahmen durch Tierrechtsorganisationen, die das beweisen:
·     Tiere werden in Käfige gesperrt, die so eng sind, dass die Tiere sich nicht einmal umdrehen können.
·     Die Enten und Gänse zeigen deutliche Zeichen von Stress und Depression.
·     Die blutigen Schläuche, die zur Zwangsernährung benutzt werden, beweisen die Entzündung der Speiseröhren.

·     Offensichtliche Atemprobleme.
·     Schwache Tiere, die ohne tierärztliche Behandlung dem Tod überlassen werden.
·     Enten werden bei vollem Bewusstsein geschlachtet. Sie schlagen mit Flügeln und Beinen um sich, während sie verbluten.

·     Brutale Behandlung der Tiere durch Arbeiterinnen
·     Enten können sich aufgrund der Größe ihrer Leber nur mit Mühe bewegen.
Frankreich ist weltweit der größte Stopfleber-Produzent und -Exporteur. Jährlich werden mehr als 20.000 Tonnen Stopfleber “produziert” und circa 700.000 Gänse und 37 Millionen Enten in der französischen Stopfleberindustrie geschlachtet.

Trotz Verbot der Stopfleberproduktion in Deutschland ist Deutschland mit 121 Tonnen immer noch fünftgrößter Stopfleberabnehmer Frankreichs. Hauptabnehmer ist Spanien mit 801 Tonnen (2004).




 



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5. August 2012

Regensburg- 07/2012 Tierkörperaktion mit Animal Equality Germany


Animal Equality waren heute mit 40 Aktivisten in der Regensburger Innenstadt, um der Bevölkerung die Konsequenzen des Speziesismus in unserer Gesellschaft aufzuzeigen.

Die Aktivisten hielten die Körper von Tieren, Opfern dieser speziesistischen Gesellschaft, als Zeichen dafür, dass alle diese Tiere Individuen sind, die einmal Schmerzen, Leid und Angst gefühlt haben. Sie starben, da Tiere in unserer Gesellschaft als Eigentum des Menschen angesehen werden und ihren Interessen und Bedürfni
ssen keinerlei Wert zugeordnet wird.

Jedes dieser Tiere hatte den Willen zu leben - den gleichen Willen zu leben, den jeder und jede Einzelne von uns hat. Die Tierkörper wurden stellvertretend für alle Tiere, die tagtäglich umgebracht werden, der Öffentlichkeit aufgezeigt.

Wir möchten Aufmerksamkeit auf diejenigen lenken, die ihr Leben lang als Ware angesehen wurden und ungeachtet sterben mussten. Wir zeigen auf, dass diese Tiere Individuen waren, die genau wie alle anderen Tiere die Berücksichtigung ihrer Interessen und ein schmerz-und leidfreies Leben verdient haben.

Deswegen fordern wir alle Menschen auf, sich gegen Speziesismus zu entscheiden.

Lebt vegan! Verbreitet die vegane Lebensweise! Klärt eure Verwandten und Freunde über Speziesismus auf! Setzt euch für diejenigen ein, die in unserer Gesellschaft keine Stimme haben!

Fotos & Text: Jonás Amadeo Lucas / Animal Equality









Informationen und Fotos unter: 

https://www.facebook.com/media/set/?set=a.371612336245932.85448.259770724096761&type=3

Regensburg- 07/2012 Demonstration Zirkus Voyage


Demo Zirkus Voyage

Demonstration gegen Wildtiere im Zirkus Voyage in Regensburg
Wir demonstrierten am 24. Juni und 1. Juli 2012 vor dem Zirkusgelände am Europakanal in Regensburg.
Warum?
 

Die kurzen Auftritte in der Manege, von Musik und Applaus um rauscht, vermitteln dem Publikum, besonders den Kindern, die Illusion, dass es diesen Tieren gut geht. In Wahrheit sind »Zirkustiere« zu einem erbärmlichen Leben verurteilt. Viele Menschen haben längst erkannt, dass Tiernummern im Zirkus nicht mehr dem heutigen Verständnis von Tieren entsprechen. In Österreich ist die Haltung von Wildtieren im Zirkus seit Januar 2005 per Gesetz verboten.

In manchen anderen Ländern gelten schon seit vielen Jahren ähnliche Verbote, u. a. in den skandinavischen und in Brasilien, Puerto Rico und Israel. Viele Städte und Gemeinden (z. B. in Kanada, Italien, USA, Belgien) verweigern solchen Unternehmen den Auftritt auf öffentlichem Grund. Verhaltensforscher und Zoologen bemühen sich aus Fachkenntnis zunehmend darum, die üble Tradition der Zurschaustellung »wilder« Tiere zu Unterhaltungszwecken abzuschaffen.

Veterinärbehörden schauen - wenn überhaupt - nur oberflächlich nach, ob allzu krasse Abweichungen vom »Üblichen« vorliegen, etwa ansteckende Krankheiten oder auffälliger Schmutz. Sie verfügen in der Regel auch nicht über Experten für Wildtiere. Gewöhnlich sind sie froh, wenn der Zirkus nach einigen Tagen aus ihrem Zuständigkeitsbereich mit unbekanntem Ziel verschwindet.



Bilder selbsterklärend